Bundesamt für Gesundheit: Warnung vor dem Osterhasen

Foto: Grauer und weisser Plüsch-Osterhose

Herzige Plüsch-Osterhasen, nicht? Gemäss dem schweizerischen Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind sie leider nicht nur herzig, sondern können auch die Gesundheit gefährden. Das BAG empfiehlt entsprechend, solche gefährlichen Osterhasen schnellstmöglich zu entsorgen (mit Hervorhebung durch den Autor):

«Die Firma P&G Prestige hat […] informiert, dass die im Rahmen einer Duft-Aktion abgegebenen Plüschhasen die Gesundheit von Konsumenten gefährden können. Die Hasen wurden beim Kauf bestimmter Düfte von Gabriela Sabatini, Avril Lavigne, Naomi Campbell, Replay, Mexx, Puma, Christina Aguilera und Bruno Banani gratis abgegeben. An der Aktion teilgenommen haben die Firmen Manor, die Müller Drogeriemärkte, die Importparfümerie sowie verschiedene Apotheken und Drogerien in der Deutschschweiz und der Romandie. Herausstehende Metallspitzen im Bereich der Hasenohren können vor allem für kleine Kinder ein Verletzungsrisiko darstellen. Zudem können sich die Knopfaugen lösen. Dabei besteht vor allem für Kleinkinder Verschluckungsgefahr.

Konsumenten, welche einen solchen Hasen erhalten haben, werden gebeten sicherzustellen, dass das Plüschtier nicht in die Hände von Kindern gelangt und dieses schnellstmöglich zu entsorgen.»

Hintergrund dieser öffentlichen Warnung ist Art. 54 LGV betreffend die «Abgabe gesundheitsgefährdender Lebensmittel oder Gebrauchsgegenstände». Zuletzt hatte das BAG unter anderem vor Crevetten mit Listerien, Peperoni-Hirtenkäse mit Glasscherben und Camembert-Käse mit Salmonellen gewarnt.

Bild: Bundesamt für Gesundheit (BAG).

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