Streisand-Effekt am deutschen Bundesgerichtshof

Rechtsanwalt Martin Steiger

6 Kommentare

  1. counsel sagt:

    Faszinierend, das gerade diversen Anwälten dieser Effekt völlig unbekannt zu sein scheint, insbesondere auch sog. Promi- bzw. Medien-Anwälten.

  2. Beiser sagt:

    Bei allem Repsekt, aber das hat mit dem Streisand-Effekt nichts zu tun. Der Fotoggraf wollte ja nicht die Fortografie „unterdrücken“, sondern einen Unterlassungsanspruch gegen einen bestimmten Vebreiter geltend machen. Dass es dem Fotografen nicht recht sein sollte, dass das Foto nun „berühmt“ wird, an dem er weiterhin das Urheberrecht besitzt, ist Unsinn.

    1. Rudi sagt:

      Sorry, ich mach kein Urheberrecht, aber ist das Bild durch die Veröffentlichung in der Entscheidung nicht gemeinfrei geworden? Entscheidungen sind doch gemeinfrei…

      1. Beiser sagt:

        Lesen Sie doch alle mal den letzten Absatz der Entscheidung. Erklärt alles. Das Bild ist nicht „gemeinfrei“, weil es in der Entscheidung wiedergegeben ist…

        1. Rudi sagt:

          @Beiser:
          Das sagen Sie so, warum?
          Der letzte Absatz der Entscheidung gibt das m. E. nicht her…

          Klar, das ist jetzt provokativ…

  3. r.nuwieder sagt:

    Das Problem ist jetzt nur, dass jeder das Bild in Zusammenhang mit der Entscheidung wiedergeben darf. Das wiederum dürfte dem Fotografen so gar nicht recht sein.

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