6 Kommentare

  1. rob sagt:

    Gutes Interview! Enthält einige bedenkenswerte Aussagen … für den NDB natürlich schon starker Tobak.

    „Ich überlasse den Leserinnen und Lesern, ob und inwiefern beim NDB eine wirksame Aufsicht besteht und eine Erfolgskontrolle stattfindet.“

    Das ist allerdings ebenfalls schwierig. Auch wenn das VBS behauptet, es gebe
    „weltrekordverdächtig viele Kontrolleure“ (in TagesWoche verlinkter NZZ-Artikel http://www.nzz.ch/1.18427615) – wer würde eine andere Aussage von einem Geheimdienstchef erwarten? – bleibt „das Problem, dass wir als Bürger mangels Transparenz eigentlich nichts wissen“ (Zitat Interview) auch hier.

    Ganz nüchtern betrachtet bleibt tatsäschlich offen, ob wir unsere Steuern Im Bereich Sicherheit nicht viel wirksamer einsetzen könnten und sollten als sie in einen Nachrichtendienst zu stecken, der sich nicht beweisen muss.

  2. Klaus sagt:

    Genauigkeit ist nicht die Sache von Nachrichtendiensten. In eigenen Angelegenheiten. Pseudo-Kontrolle hilft da auch nicht weiter. Wenn niemand
    die Resultate erfährt.

    Danke für die Genauigkeit in der Öffentlichkeit.

  3. Steffen sagt:

    Das schöne an der Gegendarstellung ist eigentlich, dass Herr Minder ja nichtmal richtig widerspricht. Er behauptet, es werde „intensiv kontrolliert“. In der beanstandeten Passage ging es allerdings um *wirksame* Kontrolle. Das eine schließt das andere nicht zwangsläufig ein. Ob Herr Minder diese Formulierung mit Absicht so gewählt hat oder nicht – er sollte als Journalist ja schon rhetorisch geschult sein – wird dem geneigten Leser überlassen. 😉

  4. Andreas sagt:

    Tia, bis zur Gegendarstellung war es nur eine vergleichsweise wenig beachtete Meldung. Jetzt hat der Hund aufgeheult und wir wissen dass er getroffen wurde…

  5. kdm sagt:

    Auch fefe berichtet bereits über die getroffenen aufheulenden Hunde.
    Und das ist gut so, denn fefe ist anders und wichtiger als die übliche Presse.

  6. captain obvious sagt:

    Solange es unglaublich schwer nachzuvollziehen ist, inwiefern die Kontrolle der Geheimdienste systematisch unterlaufen wird, solange das Funktionieren dieser dubiosen Organe des Staates nicht transparent und nachprüfbar ist, warum sollte irgendwer den Geheimniskrämern, deren Berufsethos doch auf Täuschung fußt, trauen?

    Ob der NDB besser ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber zumindest in Deutschland kommt bei den Untersuchungsausschüssen im Wesentlichen heraus, dass Geheimdienste machen was sie wollen und Recht und Gesetz nur als lästige Hindernisse wahrnehmen, und die Kontrolle nicht funktioniert …

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