2 Kommentare

  1. Marc Winter sagt:

    Guten Tag Herr Rechtsanwalt Steiger
    Ich bin mir nicht sicher, ob meine Nachricht wirklich angekommen ist. Bitte entschuldigen Sie, falls ich ein zweites Mal frage:

    Wie sieht es denn zwischenzeitlich beispielsweise mit Maxdome aus? Ist ja vergleichbar wie Netflix vor 2 Jahren. Kann ich von der Schweiz aus via VPN auf Maxdome zugreifen (und für den Service bezahlen) ohne dass dafür rechtliche Konsequenzen auf mich zukommen könnten?

    Recht herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.

    1. @Marc Winter:

      Für Maxdome gilt grundsätzlich, was ich gegenüber «20 Minuten» bezüglich Netflix geäussert hatte (siehe oben):

      «‹Urheberrechtlich gesehen gehe ich davon aus, dass man sich aus Schweizer Sicht nicht strafbar macht, wenn man in der Schweiz nicht verfügbare Netflix-Inhalte mittels VPN konsumiert›, sagt der Anwalt Martin Steiger, der sich auf rechtliche Angelegenheiten im digitalen Raum spezialisiert hat.»

      Und:

      «[…] Gemäss den aktuellen Nutzungsbedingungen von Netflix besteht kein absolutes Verbot, Netflix-Inhalte in Ländern zu konsumieren, wo kein entsprechendes Netflix-Angebot besteht. Netflix verwendet stattdessen die Formulierung ‹in erster Linie› (Screenshot). Ohne absolutes Verbot sei der Konsum von Netflix-Inhalten mittels VPN keine Verletzung der Nutzungsbedingungen, so Steiger.

      Allerdings habe Netflix grundsätzlich immer die Möglichkeit, die Nutzung einzuschränken oder zu beenden. ‹Die schlimmste Konsequenz wäre somit, dass die Nutzung gesperrt wird, wobei man bereits bezahlte Gebühren nicht zurückerhält›, so der Anwalt.»

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