5 Kommentare

  1. So gut Threema auch ist, es hat auch gewisse Nachteile: Es gibt bis jetzt noch keinen brauchbaren Desktop Client – aus welchen Gründen auch immer. Signal hat zwar einen, aber Signal hat so wenig Benutzer, dass man es nur Punktuell einsetzen kann.

    An Whatsapp wird man wohl oder übel nicht vorbei kommen, wenn man mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben will.

    1. Dagaz sagt:

      Das ist das gleiche Argument, dass ich auch bei meiner Einführung für PGP gehört habe.
      Das genannte Argument ist eigentich: Ich würde ja etwas an meinem Leben ändern, aber ich will die Komfortzone nicht verlassen, was ich aber müsste, wenn ich meine Freunde und Bekannten nerven müsste, auf eine andere Technik umzusteigen.

      Man kann auch anders in Kontakt bleiben als mit E-Mail oder WhatsApp. (Man kann z.B. gelegentlich anrufen.)

      Mittlerweile nutzen ALLE meiner Freunde und der größte Teil meiner Bekannten PGP/GPG. Von den Noobs bis zu den Nerds. Und die paar, die es nicht nutzen bekommen von mir keine E-Mail mehr. Ich hatte damals angekündigt, dass ich keine privaten, unverschlüsselten Mails mehr verschicken werde. Wer Hilfe bei der Einrichtung braucht, kann sie bekommen, wer nicht aus dem Quark kommt, hat halt irgend wann Pech gehabt. Und wer meint zu doof zu sein, um Signal einzurichten, der sollte WhatsApp ohnehin nicht nutzen, da die Einrichtung weitgehend gleich ist.

      Komisch – in meinem Bekanntenkreis nutzen auch fast alle Signal oder Threema. Gut, oft zusätzlich zu WhatsApp, aber deshalb werde ich kein WhatsApp anfangen zu Nutzen. Man muss für einen Übergang alte Technik ja nicht aufgeben, um eine neue hinzuzunehmen. Aber das ändert auch nichts daran, dass man seine Freunde nicht in der Komfortzone dümpeln lassen darf, wenn man sich noch ein nicht kommerzialisierten Kern der Privatsphäre erhalten will.

      1. Dagaz sagt:

        Nachtrag:
        Außerdem interessieren mich die 400 Millionen WhatsApp-Nutzer genau gar nicht. Mich interessieren nur die 10-30 Bekannten, die ich überhaupt mit einem Handy erreichen möchte. Der Aufwand ist also „überschaubar“ ;)

  2. Sehr geehrter Herr Steiger,

    in den neuen AGB von Whatsapp steht „„Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern von Whatsapp-Nutzern und deinen sonstigen Kontakten in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere Dienste anbieten können.““

    Nun, da kaum jemand alle Kontakte fragen wird, macht man sich bei Zustimmung der AGBs in meinen Augen als Nutzer in Deutschland strafbar. Ein Anwalt aus Deutschland sagt dazu „Sofern ein Nutzer, der personenbezogene Daten seines Bekannten weitergibt, sich also nicht vorher dessen Einwilligung zur Weitergabe der Daten an WhatsApp einholt, ist die Übermittlung der Daten datenschutzrechtlich unzulässig.“

  3. Mit „wickr me“ ist die ID ein selbst gewählter benutzername. Die nummer muss nicht hinterlegt werden.

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