33 Kommentare

  1. Peter Graser sagt:

    Ich finde diesen Schlussatz a la „Ich mache Sie aufmerksam…“ einfach nur widerlich. Weshalb muss der Anwalt dem Adressaten auszugsweise unter die Nase binden, wie er angeblich instuiert wurde? Weil er ihn damit künstlich unter Druck setzen möchte. Für mich hat das Ganze einen nötigenden, und da es ja offensichtlich um finanzielle Interessen geht, auch einen erpresserischen Charakter. Vielleicht kann man ██████ zugute halten, dass Immaterialgüterrecht nicht gerade sein täglich Brot ist. Und man muss halt schauen, wo man bleibt, wenn man in ████████████ „direkt beim Bahnhof“ praktiziert.

  2. David Struhs sagt:

    Super Beitrag, besten Dank! Wir erhielten ebenfalls eine Abmahnung von esons.ch. Für KMU kann dieser Brief schon beängstigend und irreführend sein. Besonders wie einschüchternd das ganze von der ██████ ████████ geschrieben wird. Fast schon wie eine Drohung. Das wäre ein interessanter Beitrag für das schweizer Fernsehen. Nochmals besten Dank an Herr Steiger für diesen Beitrag.

  3. Ute Ehlert sagt:

    Wir erhielten auch so eine Abmahnung. Wir waren sehr erstaunt, dass jemand auf solche Ideen kommt. Auch der Ton des Schreibens gefällt uns gar nicht. Wir hoffen, dass alle Mitbewerber bei diesem Thema an einen Strang ziehen, auch wenn man in Konkurrenz zueinander steht. Wir finden: Dieses Geschäftsgebahren ist doch sehr fragwürdig.

  4. Roland sagt:

    Der Brief grenzt schon an Erpressung. Freunde wird sich Herr Muster von Esons.ch damit nicht machen. Wenn man einmal einen Blick auf sein Sortiment wirft wird man sofort fündig. Er bietet viele illegales Produkte an. BAKOM, Starkstrominspektorat usw. sollten sofort fündig werden.

    Wie heisst es so schön: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

    Leben und leben lassen mein guter Herr Muster!

  5. Sabine Hänni sagt:

    Vielen Dank für Ihren Beitrag Herr Steiger!

    In der Abmahnung wird indirekt behauptet, dass wir „widerrechtliche Ware“ an Lager führen. Zum jetzigen Zeitpunkt eine Frechheit.

  6. Mike sagt:

    Auch wir wurden von dieser Kanzlei abgemahnt. Ich erachte die Wortwahl und die Forderungen, gerade auch unter dem Gesichtspunkt, dass dem Gesuch um Markenschutz noch gar nicht stattgegeben wurde, als den Tatbestand der Nötigung erfüllend.

    Evtl. könnte man ein gemeinsames Vorgehen gegen Esosns bzw. seinem Anwalt koordinieren. Wir wären sofort dabei.

    1. Ute Ehlert sagt:

      Wir wären auch dabei.

      1. Anonymus sagt:

        Guten Tag,

        Wir sind auch dabei! Besteht die Möglichkeit eine Sammelklage wegen Nötigung einzureichen?

    2. Manu sagt:

      Wir wären auch dabei:). Eine Sammelklage wegen Nötigung sollte einmal geprüft werden.
      Was denkt ihr?

    3. ph sagt:

      werden es auch prüfen

    4. Tobias sagt:

      Wir wurden ebenfalls abgemahnt. Es wundert uns schon sehr welche Praktiken manche Unternehmen anwenden. Bei einer Sammelklage sind wir dabei. Auch wenn wir alles Konkurrenten sind, geht so etwas wohl klar zu weit. Ein Beitrag im Kasensturz oder Ähnlichem wäre sicher noch Interessant.

      1. Pierre sagt:

        Wir wurden auch abgemahnt. Das Vorgehen von Esons wundert uns sehr.

  7. Roger Martin sagt:

    Interessant finde ich auch, dass der Christoph Muster insgesamt vier Marken im Mai 2017 angemeldet hat:

    Fidget Spinner: Hinterlegungsdatum 12.05.2107
    Hand Spinner: Hinterlegungsdatum 25.05.2017
    Bildmarke: Hinterlegungsdatum 25.05.2017
    esons: Hinterlegungsdatum 15.05.2017

    Die Marke esons wurde bereits eingetragen, obwohl das Gesuch später eingereicht wurde als das Gesuch für die Marke Fidget Spinner. Zeigt das nicht auch, dass es sich bei der Marke Fidget Spinner gar nicht um einen Selbstläufer handelt, sondern dass hier eine genauere Prüfung stattfindet?

    1. @Roger Martin:

      Die ersten drei erwähnten Marken sind im Beitrag oben verlinkt. «esons» ist nicht verlinkt, weil die Marke vorliegend nicht von Bedeutung ist.

      Die Eintragung von «esons» ist tatsächlich schnell erfolgt. Allenfalls hat Herr Muster die Expressgebühr von 400 Franken für eine beschleunigte Behandlung durch das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) bezahlt.

      Bei den anderen Marken gehe ich auch davon aus, dass die Markenprüfung kein Selbstläufer ist (siehe dazu auch meinen obigen Beitrag).

    2. Sandro sagt:

      @Roger gut beobachtet. Wenn die Onlineanmeldung sauber/korrekt ausgefüllt wird geht die Eintragung in der Regel tatsächlich sehr schnell sogar ohne die Express-Gebühr. Es sei denn der gewünschte Begriff wird als kritisch bewertet für die angemeldeten Klassen und muss genauer unter die Lupe genommen werden – wie dies bei Fidget und Hand Spinner der Fall ist -> wird niemals durchkommen 🙂
      P.S. eine Sammelklage klingt interessant, falls dies möglich ist.

  8. Thomas Lang sagt:

    Dieser Christopf Muster ist ja ein „glatter Vogel“; mein Sohn (13j) hat bei ihm bestellt und da fidgetspinner.ch diese Order weder bestätigt noch auf Emails reagiert hat, wurde die Bestellung vom Sohnemann per Mail wieder storniert.
    Geliefert hat er nun doch und weigert sich, die Artikel zurückzunehmen.
    Passt irgendwie alles zum Geschäftsgebaren – werde mir den Shop mal etwas genauer ansehen…

  9. Anonymus sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, auch wir haben hier eine Abmahnung erhalten.
    Wir haben natürlich sofort beim Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum angerufen.
    Man hat uns gesagt das die Zuständige Person der sich hier auskennt leider nicht anwesend wäre jedoch wüsste man hier bescheid. Somit haben schon einige mehr sich dot wohl beschwert!
    Unser Patent Anwalt meint auch zu diesem Brief das es sehr merkwürdig ist. Oh ja dieser Herr macht sich jetzt wirklich sehr unbeliebt bei allen Händlerkollegen!

  10. Anonymus sagt:

    Auch ich bin Empfängerin dieses schönen Briefes. Allerdings hat der Brief mich eher amüsiert. Ein Anruf beim Amt für geisitiges Eigentum brachte dann auch die endgültige Klarheit (der zuständige Mitarbeiter war schon recht genervt).
    Herr Muster dürfte sich wohl ziemlich ins Bein geschossen haben. Spannens übrigens seine Preise für Michael Kors Handyhüllen.. Ein Schelm wer denkt der Herr handelt mit Plagiaten….

    1. Michael sagt:

      Der liebe Herr Muster verkauft seit Jahren Fakes und ist den Behörden auch nicht unbekannt. Das Vorgehen passt zu ihm und seiner Person. Hoffe er fliegt damit auf die Nase :))

    2. Ricardo sagt:

      Die Michael Kors Handyhüllen sind auf wundersame Weise vom Esons Shop von Christoph Muster verschwunden.

      Der Google Cache zeigt noch ein paar Spuren:
      http://i.imgur.com/e8VAH9E.jpg
      http://i.imgur.com/DUQZNrX.jpg

      Hat nur ganz leicht den Anschein eines Schuldeingeständnisses…

  11. Anonymus sagt:

    Nachtrag. Oh seine Handyhüllen hat er mittlerweilen entfernt. Doof dass es Printscreens seines Shops gibt 🙂

  12. Michael Haug sagt:

    Ich freue mich sehr, dass sich derart viele Schreiber und vor allem Shops melden.

    Ich habe Herr Steiger in dieser Sache engagiert und wäre froh, wenn sich allenfalls, sollte Herr Muster und sein Anwalt ernst machen, sich einige der hier schreibenden mir anschliessen.

    Das Gebaren von Herrn Muster ist einfach nur eine Frechheit.

    1. Toni sagt:

      Herr Haug – wir sind dabei. Ein solches Vorgehen wie von esons / Muster tolerieren wir in keiner Art und Weise. Da stehen wir als Konkurrenten zusammen.

    2. ph sagt:

      Wir sind auch dabei, Herr Steiger ist auch beauftragt.

  13. Toni sagt:

    Auch wir haben eine Abmahnung erhalten. Christoph Muster kriegt von uns postwendend eine Rechnung (Aufwände für rechtliche Abklärungen). ██████ ████████ Anwälte (████████) erhalten eine entsprechende Google Rezensionen für das Drohschreiben und den Erpressungs-Versuch.

  14. Thomas Lang sagt:

    Habe diese Angelegenheit aus Sicht Onlinehändler noch aufgearbeitet und der VSV als Verband koordiniert ebenfalls rechtliche Schritte. Zusammen ist man stärker.

    Mehr Infos auch hier: http://blog.carpathia.ch/2017/.....inner/#vsv

  15. Pascal sagt:

    In Deutschland gibt es auch 3 Anmeldungen die noch offen sind für die Eintragung der Marke Fidget Spinner. Hoffen wir Mal das diese alle nicht durchgehen.

    Gruß

    Pascal

  16. Reto sagt:

    Zu behaupten, die Marke sei geschützt, und das entsprechende Schutzzeichen zu verwenden, obwohl dies gar nicht stimmt, riecht für mich nach unlauterem Wettbewerb, das widerrechtliche Abmahnen nach Erpressung. Vielleicht wäre eine Strafanzeige die richtige Antwort?

  17. Bart sagt:

    Verkauft sogar Batman Fidget Spinner. Was da wohl DC dazu meint? 🙂

  18. D. Bächli sagt:

    Dubiose Firmenpolitik!! Auch als Kundin habe ich mit diesem Shop-Betreiber bezüglich den Spinnern eigenartige Erfahrungen gemacht! Bestellt mit 24h Lieferung auf Rechnung, war am nächsten Tag nichts in der Post. Nachgefragt, Versand würde am Montag erfolgen, die Spinner seien am Mittwoch bei mir. Nichts erhalten, nachgehakt, Lieferverzögerung, kämen so bald wie möglich. Eine Woche später nachgehakt, keine Antwort. Zwei Tage danach Zahlungserinnerung für nicht erhaltene Ware erhalten. Gemailt, ohne Ware keine Bezahlung. Keine Antwort. Am 6.6. Bestellung storniert, wiedrum keine Reaktion! Eine Woche später (gestern) Versandanzeige erhalten. Gemailt, dass ich die Bestellung storniert hätte, und dass das Paket ungeöffnet zurück ginge. Keine Antwort. Telefonisch ist seit Wochen niemand erreichbar. Ich weiss nicht, wie die ticken. Die AGB entsprechen übrigens auch nicht den Angaben auf Thrusted Shops! Die Abmahnung an Shop-Betreiber die den Namen Fidget Spinner benutzen, setzen dem ganzen noch die Krone auf. Meiner Meinung nach ein Fall für die Öffentlichkeit (ev. Kassenssturz), resp. aus Käufersicht für den Konsumentenschutz.

    1. D. Bächli sagt:

      PS: alle bestellten Artikel waren als reichlich an Lager ausgewiesen! Habe extra darauf geachtet.

  19. Jasmin Weber sagt:

    Ich find den Beitrag genial. Haben auch solch eine Abmahnung bekommen :/

  20. D. Bächli sagt:

    Herr Muster versendet jetzt via Inkasso Service Easymonitoring AG Zahlungserinnerungen für nie gelieferte Ware! (s. meinen obenstehenden Beitrag). Die Firma hat mir bestätigt, dass sie meine Rücksendung erhalten hätten, und verlangten 10 Franken Unkosten-Beitrag. Da ich eine Woche zuvor storniert hatte, meldete ich mich per Mail und nach nochmaliger Rechnung per Telefon, dass ich nichts bezahlen würde. Vom Inkasso Service habe ich nun eine Rechnung über CHF 84.45 erhalten!! Kann man diesem Menschen nicht irgendwie den Kopf zurecht rücken? Das ist doch kein normals Geschäftsgebahren?

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