10’500 Euro Bussgeld für deutschen Influencer: Was gilt in der Schweiz?

Rechtsanwalt Martin Steiger

8 Kommentare

  1. Sabrina sagt:

    Gerade eben durfte ich mich mal wieder von einem deutschen Kollegen „dumm von der Seite anmachen lassen“, weil ich angeblich meine Affiliate Links nicht korrekt kennzeichne.

    Kurz zur Situation:
    Gesponserte Beiträge auf meinem Blog werden als solche gekennzeichnet. Ich habe auf meiner About Me Seite einen gut sichtbaren Hinweis, dass meine Seite Affiliate Links enthält.

    Im Internet habe ich keine konkreten Angaben zur Kennzeichnung von Werbung und Affiliate Links in der Schweiz gefunden. Interessant wäre das Ganze auch im Bezug auf die Mehrsprachigkeit unseres Landes hin betrachtet.

    Gibt es hier gültige Richtlinien zum Bsp vom Seco oder im Rahmen eines Gerichtsurteils, welche zu Rate gezogen werden können?

    Ein Blogbeitrag deinerseits zum Thema wäre bestimmt für viele Hilfreich.

  2. Desiree sagt:

    Guten Abend, Herr Steiger
    Momentan wird das auf IG wieder heiss diskutiert. Und viele vermerken jetzt ‚Werbung durch Markennennung‘. Würden Sie das auch empfehlen? Oder wir sieht die Lage momentan aus?
    Freundliche Grüsse
    D.S

    1. @Desiree:

      Ich halte es immer für empfehlenswert, Werbung zu deklarieren.

  3. Patrizia sagt:

    Guten Tag Herr Steiger
    Ich deklariere bezahlte Werbung eigentlich immer. Wie schaut es aber aus wenn ein Produkt oder eine Marke ohne Bezahlung erwähnt wird? Gemässe deutschem Urteil müssen auch diese gekennzeichnet werden. Ist das auch in der Schweiz so?
    Herzlichen Dank im Voraus für ihr Feedback.
    Patrizia

    1. @Patrizia:

      Wenn Sie ein Produkt erwähnen, es sich aber nicht um Werbung handelt, sehe ich keine Kennzeichnungspflicht. Wie sollte denn eine solche Kennzeichnung aussehen? «Keine Werbung»? 🤔

  4. Nicole sagt:

    Per Zufall bin ich auf ihren Bericht gestossen. Ich erhalte von deutschen Verlagen Rezensionsbücher, welche ich danach auf meinem Blog, Facebook und Instagram bespreche. Ich habe jedoch keine Vorgaben und es sind auch nicht alle Bücher gut, welches ich auch mitteile. Läuft das „Rezensionsbuch“ schon als Bezahlung und muss nun alles als Werbung gekennzeichnet werden? Auch verlinke ich jeweils bei Facebook und Instagram die Verlage und Autoren… Vielen Dank für die Rückmeldung.

    1. @Nicole:

      Ich empfehle Ihnen offenzulegen, dass Sie die Rezensionsexemplare vom Verlag kostenlos erhalten haben.

  5. Nicole sagt:

    Ich schreibe unter jede Rezension, dass ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanke (falls ich eines erhalten habe). Zudem kann man es ja auch als redaktioneller / journalistischer Beitrag anschauen. Vielen Dank für die Antwort.

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