11 Kommentare

  1. Konrad Staudacher sagt:

    Guten Tag Herr Steiger

    Die Idee ist gut, auf Neuerungen im EU-Datenschutzrecht hinzuweisen. Nur:
    – Oben steht nicht, was die wichtigsten Neuerungen sind.
    – Aus den Erklärungen muss ich erraten, dass Benutzer-Tracking in Zukunft verboten ist. Erst dann wird mir den Sinn des Abschnitts „Website mit Tracking von Personen in der EU“ klar.

    In diesem Sinn rege ich an, als Einstige die wichtigsten Neuerungen zusammenzustellen. Was denken Sie?

    1. @Konrad Staudacher:

      https://steigerlegal.ch/2018/0.....pflichten/ hilft Ihnen alles weiter. Tracking ist (auch) in Zukunft nicht verboten, aber es muss – wie eigentlich heute schon – datenschutzkonform erfolgen.

  2. Damian Arn sagt:

    Guten Tag Herr Steiner

    An anderer Stelle habe ich gelesen, dass auch Schweizer Unternehmen unter das DSGVO fallen welche Mitarbeiter aus dem EU Raum beschäftigen.

    Wie schätzen Sie das ein?

    1. @Damian Arn:

      Ja, das ist offensichtlich richtig: Wer personenbezogene Daten von betroffenen Personen in der EU verarbeitet, fällt unter die DSGVO.

      1. Damian Arn sagt:

        @Martin Steiger

        Vielen Dank für die rasche Antwort und den guten Beitrag.

  3. Baumgartner sagt:

    Guten Tag Herr Steiger

    Fällt unter das „Beobachten des Verhaltens“ auch das Verhalten der Mitarbeiter?

    Grüsse

    1. @Baumgartner:

      Nein, aber das ist in der Schweiz heute schon geregelt und zwar im Zusammenhang mit dem Arbeitnehmer-Datenschutz:

      https://www.edoeb.admin.ch/edo.....reich.html

  4. Le. Alex Sax sagt:

    Sehr geehrter Herr Steiger

    Ich bin Autorin und habe eine Homepage. Die hat keinen Newsletter, keine Kommentarfunktion, keine Kontaktmöglichkeit (mit Impressum natürlich) und keine Buttons der Sozialen Netzwerke. Es gibt nur Links zu Homepages Dritter und zu Amazon. Dazu nutze ich Jimdo und habe keinen Einfluss auf diese Firma und deren Datenerhebung. Was ich brauche, ist mir absolut nicht klar. Aber einen Datenschutzbeauftragten in der EU? Ich glaube, ich schliesse die Seite einfach.

    Le. Alex Sax

    1. @Le. Alex Sax:

      Mir ist auf Anhieb nicht klar, wieso Sie einen Datenschutzbeauftragten (in der EU) benötigen sollten. Aber ja, wenn man nicht bereit ist, geltendes und künftiges Datenschutzrecht einzuhalten, kann es eine Lösung sein, auf die Bearbeitung von Personendaten zu verzichten. Ich glaube aber nicht, dass bei Ihnen ein solch radikaler Schritt notwendig sein sollte.

      Was Jimdo betrifft, so haben Sie selbstverständlich Einfluss, denn Sie haben den Anbieter ja gewählt. Jimdo hat seine Kundinnen und Kunden auch längst schon über die Umsetzung der DSGVO informiert, nach aussen ist https://de.jimdo.com/magazin/g.....ite-jimdo/ ein sichtbares Beispiel dafür.

  5. R.K. sagt:

    Der ganze Wirbel um die Europäische Verordnung überrascht mich als Schweizer Betreiber von Webseites, die durchaus auch von EU-Bürgern genutzt werden kann. Die Schweiz ist ja nicht Teil der EU und hat eine unabhängige Judikative und Exekutive. Im Gegensatz zu den bedauernswerten Deutschen, die durch Abmahnungen terrorisiert werden können, besteht doch in der Schweiz a priori kein Grund zur Panik. Oder haben sie in Bern schon wieder etwas Unsinniges unterzeichnet, wonach die EU direkt auf uns durchgreifen oder unsere Polizei und Gerichte verpflichtet ist, zu Gunsten der EU auch im Inland durchzugreifen?

    1. @R.K.:

      Die Erklärung finden Sie in Art. 3 Abs. 2 DSGVO (Marktortprinzip). Grund zur Panik besteht allerdings tatsächlich nicht. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass man das Recht jener Staaten, an deren Bevölkerung man sich richtet, einhalten muss. Beim grenzüberschreitenden E-Commerce beispielsweise ist das alltäglich.

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