Abmahnfalle Wikipedia: Abmahnungen von Wladyslaw Sojka

Rechtsanwalt Martin Steiger

4 Kommentare

  1. XY sagt:

    Besten Dank für den Interessanten Artikel. Wie beurteilen Sie das Verhalten von Anwälten, die solche Abmahnschreiben versenden, im Hinblick auf die Standesregeln, bzw. das BGFA?

    1. @XY:

      Abmahnungen für mutmassliche Urheberrechtsverletzungen sind grundsätzlich zulässig. Ob eine anwaltliche Abmahnung im Einzelfall das Anwaltsrecht oder die Standesregeln verletzt, müssen im Zweifelsfall die zuständigen Gremien – zum Beispiel die kantonale Aufsichtskommission – entscheiden.

    2. Es ist richtig und wichtig dass Anwälte unvoreingenommen und möglichst objektiv die Interessen eines Klienten wahrnehmen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ihnen Anwälte ganz generell die Unterstützung verweigern und damit die Inanspruchnahme ihrer grundlegenden Rechte, nur weil sie eine andere Meinung hinsichtlich einer Sache pflegen?

  2. Michael Döring sagt:

    Rechtlich ein sehr tiefes Feld mit vielen Feinheiten und entsprechend vielen Möglichkeiten zu streiten.
    Davon sollen Rechtsanwälte auf beiden Seiten ganz gut leben können. ;)

    Aus Sicht eines Fotografen:
    „Bilderklau“ verursacht sehr hohe Schäden, Profis entgeht so Jahr dür Jahr ein „Monatsgehalt“ und mehr.

    Wer ohne Nutzungsrechte „einkauft“ und veröffentlicht, der will erkennbar illegal Geld sparen.
    Das Risiko erwischt zu werden steigt, ist aber noch nicht sehr hoch. Unterm Strich machen die meist professionellen „Diebe“ wohl ein sattes Plus, selbst wenn sie im Einzelfall erwischt und darüber hinaus über den Tisch gezogen werden.

    Das allgemeine Mitleid für solche Täter hält sich für den normal denkenden Rechtschaffenen wohl eher in Grenzen.

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