Verbot für Laserpointer in der Schweiz seit dem 1. Juni 2019

13 Kommentare

  1. Boris Lewandowskk sagt:

    Bloß nicht Teleskopzeigestäbe zu laut sagen! :) Die könnten dann auch direkt verboten werden, weil man die, sofern in guter Qualität produziert, als Teleskopschlagwaffe missbrauchen kann. Oder es wird eine Qualitäts- und Längenbeschränkung eingeführt. :)

  2. Patrick Honegger sagt:

    Ich schlage vor, dass Präsentationsprogramme ein Raster einblenden können. So kann der Präsentierende dann sagen: „In Feld C3 sehen die Ausgangslage, über D5 und E6 entwickelt sich die Sache dann, bis Sie in F9 blabla….“

    1. @Patrick Honegger:

      Ich bin übrigens erstaunt, dass Logitech beispielsweise keine ausschliesslichen Klicker im Angebot hat. Auf einen Laserpointer kann ich in den meisten Fällen verzichten, auf einen Klicker hingegen nicht.

      1. Hugo sagt:

        Das ist so eine mit „Virtuellen“ Pointer: https://www.logitech.com/de-ch.....ion-remote

        1. @Hugo:

          Ja, das ist das Beispiel aus dem Beitrag! 😉

          Eigentlich haben Keynote und so weiter ja schon selbst einen virtuellen Pointer. Ich hoffe, Logitech bringt noch einen Nur-Klicker («no frills») auf den Markt.

          (Gestern nutzte ich Keynote Remote auf dem iPhone für eine Präsentation, was aber nur mässig funktionierte und ausserdem viel Batterie frass …)

  3. Jean Fûmmler sagt:

    Laser-Entfernungsmesser.
    Bin gespannt wie lange es geht, bis auch Laser-Entfernungsmesser verboten werden.

  4. Willi sagt:

    Am besten noch Autos, Küchenmesser und Bierflaschen dem Verbot hinzufügen… Dann kann auf der Strasse nichts mehr passieren.

  5. Heinz sagt:

    Im Waffengesetz sind Laser als Waffenzubehör aufgeführt und sind verboten ohne Angaben über deren Stärke.

    1. @Heinz:

      Laserzielgeräte gelten gemäss Art. 4 Abs. 2 lit. b WG als Waffenzubehör, das ist richtig. Ein allgemeines Verbot von Waffenzubehör besteht gemäss meinem Kenntnisstand aber nicht. In jedem Fall geht es beim Verbot von Laserpointern nicht um Waffenzubehör.

  6. Pascal sagt:

    Das Thema wird ja gerade wieder aktuell, da die meisten verbotenen Geräte bis 1. Juni 2020 entsorgt werden müssen.
    Ich bin Physiklehrer. In manchen meiner Geräte sind Laser eingebaut, die zu den neu verbotenen Laserklassen gehören. Meiner Meinung nach sind es aber keine LaserPOINTER, da sie keine Zeige-, Vergnügungs- oder Abwehrzwecke erfüllen. Darf ich diese Geräte weiterhin benutzen?

    1. @Pascal:

      Um was für Geräte handelt es sich?

      1. Pascal sagt:

        Alles Mögliche, etwa Entfernungs- und Temperaturmessgeräte, ein Lichtgeschwindigkeitsmessgerät, Lichtschranken, Zielvorrichtungen an Teleskopen, aber vor allem Laser in Optik-Versuchen, wo man den Wegverlauf des Laserstrahls mit Spiegeln, Linsen, Öffnungen usw. manipuliert.

        1. Pascal:

          Laserpointer ist gemäss Art. 22 V-NISSG wie folgt definiert:

          «Als Laserpointer im Sinne dieses Abschnitts gilt eine Lasereinrichtung, die auf Grund ihrer Grösse und ihres Gewichts in der Hand gehalten und mit der Hand geführt werden kann und die für Zeige- und Vergnügungs- sowie Abwehr- und Vergrämungszwecke Laserstrahlung ausstrahlt.»

          https://www.admin.ch/opc/de/cl.....x.html#a22

          Ihre Geräte scheinen nicht unter diese Definition zu fallen. Ansonsten gibt es – soweit ersichtlich – nur noch ein Laserverbot für die Entfernung von Tätowierungen usw.:

          https://www.admin.ch/opc/de/cl.....ex.html#a6

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