Netzsperren: Staatliche Internet-Zensur in der Schweiz seit dem 1. Juli 2019

6 Kommentare

  1. Eric sagt:

    danke für die info – ich hätte diesen „startpunkt“ wohl verpasst. ich wollte gerade mal nachschauen welche der bösen casinos bereits gesperrt sind und musste feststellen – alles ist noch online … bin gespannt wann diese listenbetreiber anfangen die „berlinermauer“ um die schweiz zu errichten…. und ich bin gespannt ob später nicht auch noch fremde online shops ausgesperrt werden (weil sie ja migros coop usw geld wegnehmen) und so weiter. bin wirklich gespannt wohin diese reise jetzt noch geht :) du hälst uns sicher auf dem laufenden, wenn du was siehst :)

  2. Thomas sagt:

    Wie schätzen Sie die Chance ein, dass weitere Game-Clients gesperrt werden mit Games, die dem Staat nicht geheuer sind (z.B. Magic Arena, Blizzard-Client mit WoW, Starcraft, etc.). Da ja das Bundesgericht Poker als Glücksspiel einstuft (was ich immer noch nicht fassen kann!), und es sowohl bei Blizzard als auch bei Magic uvm. um grosse Gewinnsummen bei Turnieren geht, wäre das ja nicht erstaunlich, oder? Danke für ihre Einschätzung.

    1. @Thomas:

      Ja, es wäre nicht erstaunlich. Momentan ist davon aber noch keine Rede …

  3. Alex sagt:

    Wie sieht es mit den Sportwetten aus weil noch fast alle Internetseiten aus den Ausland funkionieren also wurden noch nicht gesperrt? werden wirklich alles Sportwetten Anbieter aus dem Ausland gesperrt? oder haben einige schon eine Lizenz bekommen dass sie immernoch funktionieren. Ich danke Ihnen schon im voraus für eine Antwort.

    1. @Alex:

      Die Sperrlisten sind wie erwähnt momentan noch leer. Die erste Sperrliste wird vermutlich im Herbst 2019 veröffentlicht.

  4. Bernie sagt:

    Ist es eigentlich legal, dass auf der Zwischenseite beim Aufruf von gesperrten Angeboten auch noch staatliche Werbung für Casinos und Lotterien der Schweizer Glücksspielmafia angezeigt werden soll?

    Auch im Sinne des Spieler-Schutzes (Suchtprävention) ist so etwas höchst fragwürfig.

    Andererseits: Das Problem mit der Phishing-Warnseite (statt staatliche Zwischenseite) bei https habe ich mal auf https://www.isoc.ch/de/archives/3228 genauer beschreiben. Die staatliche Werbung wird also so gut wie nie angezeigt… ;-)

    Gruss,
    Bernie

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