Daten-Export ohne Privacy Shield: Prüfschema aus Rheinland-Pfalz

Rechtsanwalt Martin Steiger

2 Kommentare

  1. Simon sagt:

    In den letzten Wochen waren Berichte zu lesen, dass Apple auf dem neuen OS BigSur einen Hash mit den Angaben zu den geöffneten Programmen versendet an die eigenen Server (und damit die IP Adresse anzeigt).

    Ist damit der Gebrauch von Mac Laptops nicht mehr rechtssicher?

    Artikel hier: https://sneak.berlin/20201112/…..snt-yours/

    1. @Simon:

      Der Weblink funktioniert für mich leider nicht. Sie beziehen sich aber vermutlich auf OCSP:

      https://www.heise.de/news/Macs.....61069.html

      Apple äusserte sich inzwischen unter anderem wie folgt dazu:

      «Gatekeeper überprüft online, ob eine App bekannte Malware enthält und ob das Signaturzertifikat des Entwicklers widerrufen wurde. Wir haben niemals Daten aus diesen Überprüfungen mit Informationen über Apple-Benutzer oder ihre Geräte kombiniert. Wir verwenden keine Daten aus diesen Überprüfungen, um zu erfahren, welche Software einzelne Benutzer auf ihren Geräten starten oder ausführen.

      […]

      Diese Sicherheitsüberprüfungen enthielten niemals die Apple-ID des Benutzers oder die Identität seines Geräts. Für einen noch wirksameren Datenschutz haben wir die Protokollierung von IP-Adressen im Zusammenhang mit der Überprüfung von Entwickler-ID-Zertifikaten eingestellt. Weiterhin stellen wir sicher, dass alle gesammelten IP-Adressen aus den Protokollen entfernt werden.»

      https://support.apple.com/de-ch/HT202491

      (Das Thema betrifft auch frühere Versionen von MacOS und nicht allein «Big Sur».)

      Auf Anhieb ist mir nicht klar, inwiefern es dadurch nicht mehr «rechtssicher» sein könnte, Macs zu verwenden.

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