PDF-Datenpanne: Anonymisierung scheitert am Inhaltsverzeichnis

Rechtsanwalt Martin Steiger

4 Kommentare

  1. Michael Cartier sagt:

    Und deshalb gibt es in Foxit eine „Sanitze Document“ Button (und in Adobe das äquivalent) um gerade solche Informationen rauszulöschen.

    1. @Michael Cartier:

      Sind Sie sicher, dass damit auch das Inhaltsverzeichnis gelöscht wird?

      1. Felix Habegger sagt:

        Mit Adobe Acrobat 11 kaum. (Mit Foxit schon gar nicht.) Man kann das Inhaltsverzeichnis löschen, den Text anschliessend schwärzen und schlussendlich für Aenderungen (ab Vers. 11) stark verschlüsseln. Nicht vergessen, Metadata zu entfernen („sanitize“).

        Oder noch einfacher: Schwärzen und als Tiff speichern.😂

      2. Michael Cartier sagt:

        Das „Inhaltsverzeichnis“ wird damit nicht gelöscht (aber das war hier ja nicht das Thema), die „Bookmarks“ (die automatisch aus den Titeln des Word Dokuments generiert wurden) aber schon. Hier waren die Bookmarks insofern perfid, da jemand die Absatznummerierung via Word-Titel gemacht hat (was auf eine schlecht gemachte Word-Vorlage hinweist, und generell kann man die automatische Generierung von Bookmarks aus den Word-Titeln ausschalten).

        Sanitize in Foxit entfernt (nach eigenen Angaben): metadata, embedded content and attached files, scripts, hidden layers, embedded search indexes, stored form data, review and comment data, hidden data from previous document saves, obscured text and images, comments hidden within the body of the PDF file, unreferenced data, links actions and Javascripts, overlapping objects. Und wie ich bestätigen kann, eben auch Bookmarks.

        Wenn jemand das sichtbare Inhaltsverzeichnis nicht schwärzt, dem kann auch nicht geholfen werden (na ja, vielleicht gibt es eine KI-unterstützte Lösung, die so etwas anbietet im Sinne von „if you redacted this, do you also want to redact that“).

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