Strafregister: Wie kann man Einsicht in den vollständigen Auszug nehmen?

Rechtsanwalt Martin Steiger

Ein Kommentar

  1. Karl Hugentobler sagt:

    Das mit der Resozialisierung ist so eine Sache. Meiner Meinung nach wäre es besser, wenn diese Resozialisierung im Ausland stattfinden würde. Alle Schwerverbrecher und Wiederholungstäter sollten nach Verbüssung ihrer Strafe des Landes verwiesen werden. Egal ob Schweizer oder Ausländer!

    Schweizer Kriminelle dürften sich nach ihrer Strafe zwar in der Schweiz aufhalten. Aber nur im Gefängnis. Wenn sie in der Schweiz bleiben wollen oder hierher zurückkommen, werden sie grundsätzlich inhaftiert. Sie dürfen das Land aber jederzeit verlassen. Die Polizei eskortiert sie jederzeit an die Landesgrenze oder in jedes beliebige Flugzeug. Die Verbrecher haben quasi eine bedingte lebenslange Gefängnisstrafe, welche zugunsten eines Landesverweises aufgeschoben wird.

    Sie können ihr Zielland selbstständig auswählen, auf eigene Faust dorthin reisen und eine neue Existenz aufbauen. Schon heute ist dies für entlassene Verbrecher problemlos möglich. Falls Schweizer Verbrecher im Ausland wieder straffällig werden, kann der fremde Staat sie in die Schweiz ausschaffen. Und die Schweiz würde sie natürlich zurücknehmen, völkerrechtskonform. Aber eben, hier würden sie unbefristet inhaftiert bleiben. Bis sie wieder gehen.

    Mit diesem System wäre allen gedient. Der Verbrecher hat nach der Entlassung eine gewisse Handlungsfreiheit. Die Schweizer Bevölkerung wäre dauerhaft vor ihm geschützt. Der Landesverweis wäre als Strafe sehr abschreckend. Für den Steuerzahler wäre die Strafe aber praktisch kostenlos. Es ist nicht anzunehmen, dass jemand über längere Zeit freiwillig im Gefängnis bleibt. Auch die Debatte über Schweizer oder Ausländer würde sich erübrigen. Es würden alle gleich behandelt.

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