Microsoft 365: Was haben der Kanton Zürich und Microsoft zu verbergen?

Rechtsanwalt Martin Steiger

2 Kommentare

  1. B. Schütz sagt:

    Vielen Dank, Herr Steiger – ich schätze Ihr Engagement zu diesem Thema ausserordentlich. In zwei Punkten sind Sie aber noch zu nett:
    a) Transparenz gibt es in der Softwarebranche ganz einfach nie – da wird alles zusammengemischt, damit der Preis am Schluss stimmt.
    b) Rückfall würde bedeuten, dass es früher schlechter war. Was so pauschal halt auch nicht stimmt. Heute wird vielleicht weniger freihändig vergeben, aber man kann ja über die Ausschreibung steuern, wer als Lieferant in Frage kommt. Kontinuität ist dafür häufig nicht mehr gegeben, versteckte Folgekosten erfordern dann halt die Kreativität der Beschaffenden.
    Bezüglich Vertraulichkeit teile ich die Bedenken der ‚anderen kantonalen Datenschutzbeauftragten voll und ganz.

    1. @B. Schütz:

      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

      Der Position der kritischen kantonalen Datenschutzbeauftragten steht der Belastungstest noch bevor. Wenn wir ehrlich sind, ist es sportlich, einfach mal so zu behaupten, es würde das Amtsgeheimnis verletzt oder Microsoft halte Verträge nicht ein.

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