Behörden und Cloud: Gespräch mit David Rosenthal und Martin Steiger im INSIDE IT-Podcast

Rechtsanwalt Martin Steiger

Ein Kommentar

  1. Philipp Holler sagt:

    Sehr geehrter Herr Steiger,

    ich finde die Entwicklung beänstigend. Ihr Gespräch mit Herrn Rosenthal ist hochinteressant und zeigt auf dass es nicht verhindert werden kann. Was konkret mir passiert ist: Ein Mitarbeiter einer aargauischen Gmeinde hat eine Microsoft Forms Umfrage gestartet, unter anderem mit Angaben AHV Nummer, Kontodaten, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer etc. im Rahmen einer an sich berechtigen Erhebung, jedoch hochsensible Daten. Davon abgesehen dass die USA egal wo auf der Welt, Zugriff auf die Daten von amerikanischen Firmen erheben kann, ist gerade diese Forms direkt in Amerika angesiedelt, wenn man zumindest eine IP Who IS Abfrage macht.
    https://forms.office.com/

    Für mich stellt sich nicht die Frage wo werden die Daten gespeichert, sondern eher, können die Angestellten (in dem Fall des Staates) überhaupt noch unterscheiden was wo ist? Das relativiert die Aussagen von Microsoft, dass die Server in der Schweiz stehen. Schlussendlich sieht das der Anwender nicht und nutzt was er erhält, wie in diesem Fall eine Forms Umfrage auf einem amerikanischen Server. Wie sehen Sie das? Steht und fällt es schlussendlich nicht am Anwender? Wie können diese überhaupt noch unterscheiden zwischen was wie wo ist? Cloud > der Rest ist egal? Ich selber unterstütze und nutze OpenSource. Warum setzt der Staat nicht Collaboration Tools ein wie Nextcloud? Keine Lobby? Ich werde es nie verstehen.

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