Zürcher Datenschutzbeauftragte lanciert «Datenschutz-Talk»

Logo: Podcast «datenschutzrelevant – der Zürcher Datenschutz-Talk»

Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich, Dr. Dominika Blonski, lanciert einen eigenen Podcast mit dem Namen «datenschutzrelevant – der Zürcher Datenschutz-Talk».

Dominika Blonski leitet seit 2020 als Datenschutzbeauftragte die Datenschutz-Aufsichtsbehörde im Kanton Zürich. Blonski und ihre Mitarbeiter:innen sind zuständig für den Datenschutz bei kantonalen Behörden und beauftragten Dritten der Behörden.

Der Podcast behandelt, so die Datenschutzbeauftragte in einer Medienmitteilung, «aktuelle Themen rund ums Thema Datenschutz, den Schutz der Privatsphäre sowie die Grundrechte der Bevölkerung.»

Dabei richtet sich der Podcast «in erster Linie an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Mitarbeitende der öffentlichen Organe». Blonski hofft insbesondere, mit dem neuen Podcast «weitere Personengruppen für Datenschutzthemen sensibilisieren» zu können.

In technischer Hinsicht wird «datenschutzrelevant» über die deutsche Podcast-Plattform Podigee ausgespielt. Der Podcast scheint intern bei der Datenschutzbeauftragten produziert zu werden.

Die Podcast-Seite bei Podigee ist momentan nicht abrufbar, sondern leitet auf die Website der Datenschutzbeauftragten um. Die URL für den RSS-Feed, um den Podcast abonnieren zu können, funktioniert aber und lautet https://datenschutzrelevant.podigee.io/feed/mp3.

Die erste Podcast-Folge wurde am 28. Januar 2026 und damit am diesjährigen Europäischen Datenschutztag veröffentlicht.

Foto: Dr. Dominika Blonski im «Datenschutz-Talk» mit Dr. Bruno Baeriswyl

In der ersten Folge spricht Blonski mit ihrem langjährigen Vorgänger Bruno Baeriswyl über 30 Jahre Datenschutz im Kanton Zürich.

Baeriswyl liefert spannende Anekdoten aus einer Zeit, als Datenschutz in der Verwaltung exotisch war und es keine unabhängigen Datenschutz-Aufsichtsbehörden gab.

Ein wesentliches Thema im Gespräch ist ferner das Öffentlichkeitsprinzip im Kanton Zürich, für das Blonski in Zukunft auch als kantonale Öffentlichkeitsbeauftragte zuständig sein könnte. Im Gespräch äussert sich Blonski überraschend positiv über das Öffentlichkeitsprinzip.

Ich hoffe, die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich nutzt den «Datenschutz-Talk», um Informationen aus erster Hand zu vermitteln, die bislang der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. So spricht Blonski häufig an Veranstaltungen, die nicht öffentlich zugänglich sind oder eine Teilnahme vor Ort mit hohen Kosten und viel Zeitaufwand erfordern.

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