Abmahnungen aus Deutschland: Fuß & Jankord auf dem Vormarsch

Rechtsanwalt Martin Steiger

2 Kommentare

  1. Cem Topçu sagt:

    Vielen Dank für den kompetenten und hilfreichen Beitrag. Auch wir von Blogbusters haben diese Woche ein entsprechendes Schreiben von der Rechtsanwaltskanzlei Fuß & Jankord PartG erhalten für Bilder, die im Oktober 2014 beim Magazin „Entertainment Weekly“ (kurz EW) erschienen sind und die wir mit entsprechendem Quellverweis auf EW auf Blogbusters geteilt haben. Gefordert werden EUR 7,852.40, was wir uns als privat geführten Blog, das keine kostendeckende Einnahmen generiert, das Genick brechen. Ich bin privat rechtsschutzversichert, an den ich mich wenden werde, und hoffe, dass er in diesem Fall Unterstützung bietet. Ist es sinnvoll, dass ich in meinem Schreiben an den Rechtsschutz direkt auf Sie als Experten in diesem Bereich verweise?

    1. @Cem Topçu:

      Es ist normalerweise sinnvoll, einen Anwaltswunsch direkt bei der Schadensmeldung zu erwähnen. Ob der Anwaltswunsch erfüllt wird, ist eine andere Frage, denn die meisten Rechtsschutzversicherungen gewähren aussergerichtlich keine freie Anwaltswahl, weil sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind. Sie setzen stattdessen häufig – intern oder extern – auf eigene Juristen und Rechtsanwälte. Sollten Sie keine Deckung erhalten, kann es sein, dass wenigstens einige 100 Franken für sogenannten Beratungsrechtsschutz gesprochen werden. Besser als nichts!

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