7 Kommentare

  1. Axel sagt:

    Ich wundere mich ob eventuell eine andere Lösung wie ein Netflix für die Schweiz sinnvoll und wahrscheinlich günstiger zu haben wäre für die amerikanischen Medienproduzenten? Ist die „Verfolgung“ von möglicher Kundschaft nicht kontraproduktiv und dazu teurer?

    Ich meinerseits habe seit es Torrents gibt mehr CDs gekauft als vorher. Wenn ein Album gut war, wurde es gekauft – wenn nicht, gelöscht. Ich habe erst langsam auf digitalen Download umgestellt. Aber Torrents zum Alben komplett anzuhören gehört immer noch dazu, obwohl inzwischen Spotify hier auch eine Alternative bietet…

    Filme miete ich über iTunes / Apple TV. Ich habe nie Filme gekauft, kaufe immer noch keine und habe es auch nicht vor!

    Serien sind da etwas ganz anderes. Die Verwertung in Europa etliche Monate später nach dem Ausstrahlen in den USA bringt wahrscheinlich mehr Geld ein, aber mein Interesse an der originalen Tonspur wird nie gestillt. Darum auf ins Internet und per Torrent gezogen. Ich behalte die Aufnahmen so oder so nicht, da ich sie nicht ein zweites Mal anschauen werde. Ich kaufe keine Videos.

    Da verlieren mich die Produzenten als Kunde.

    Das es immer Leute geben wird, die nicht bezahlen wollen und die Produkte „stehlen“ nehme ich stark an. Aber gibt es bessere Werbung als Kassetten / LPs / CDs zu tauschen und auszuleihen? Ich glaube nicht. HBO nimmt es hier genau so.

    Nebenbei gesagt, zahlen wir doch über die Suisa? Ist das nicht genug um uns das recht des Tausches zu erkaufen?

  2. Nutella sagt:

    Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen, eine Serie wie Game of Thrones von HBO wäre nie so erfolgreich gewesen, wenn die Leute diese nicht wie blöd getauscht hätten…

  3. User sagt:

    Ist bekannt, ob dieses Urteil angefochten wird und ist zu erwarten, dass die kantonalen Strafverfolgungsbehörden ihre Praxis bereits gestützt auf dieses Urteil aufgeben werden?

    1. «Ist bekannt, ob dieses Urteil angefochten wird und ist zu erwarten, dass die kantonalen Strafverfolgungsbehörden ihre Praxis bereits gestützt auf dieses Urteil aufgeben werden?»

      Momentan liegen mir keine Informationen dazu vor.

  4. Olivier Fehr sagt:

    «Bei IP-Adressen, insbesondere bei dynamischen, handle es sich nicht um personenbezogene Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes, da ohne entsprechende Auskünfte des Providers kein Personenbezug hergestellt werden könnte. […]»
    Dazu sagt uns das Datenschutzgesetz:
    «DSG 3(a). Personendaten (Daten): alle Angaben, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen;»

    Wäre die IP Adresse nicht zwingend notwendig um die Person, zu bestimmen, so hätte man wohl kaum beim Provider nachgefragt.

    Scheint mir eine unhaltbare Argumentation.

  5. richi sagt:

    Finde es einfach schade, dass wenn p2p verboten (stärker kontrolliert) wird, mehr leute auf bezahlhoster gehen und den leuten noch mehr geld in den rachen kippen.
    Ich für mich muss sagen, habe mehr gekauft, seit ich p2p nütze. Gutes wird gekauft

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